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Neurodermitis: quält und belastet
Das Wort Neurodermitis (auch: atopische Dermatitis) als Beschreibung einer nicht intakten, irritierten oder gar "krankhaft" veränderten Haut gehört heutzutage für viele Menschen schon zum Alltag, denn diese langwierige und belastende Hautkrankheit ist mittlerweile zu einer der häufigsten Erkrankung geworden, Neurodermitis beginnt meist in frühester Kindheit und mildert sich erst mit zunehmendem Alter ab.
Neurodermitis: ihre Entstehung
Unter der Neurodermitis, die auch als atopisches, endogenes sowie allergisches Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet wird, versteht man eine "Haut-Entzündung" ("Dermatitis") aufgrund einer "ererbten Bereitschaft des Menschen (der Haut) überempfindlich-allergisch auf bestimmte Reize zu reagieren" (atopisch). Diesen Reizen – die unter dem Begriff der sog. Umweltfaktoren zusammengefasst werden können und die als Auslöser von akuten Juckreizschüben wirken – sind wir täglich direkt ausgesetzt. Hierzu zählen in erster Linie neben den klimatischen und jahreszeitlichen Bedingungen, auch Allergien und Nahrungsmittel sowie Stress und psychische Spannungen und die Situation in Haus oder Wohnung.
Neurodermitis: charakteristische Merkmale
Das Bild der Neurodermitis zeigt eine äußerst sensible, unruhige sowie meist raue und rissige Haut. Charakteristische Merkmale sind die starke Trockenheit (die Talgdrüsen bilden zuwenig Fett), auch eine schuppige und zum Teil verdickte Hautstruktur. Im gereizten Zustand ist die Haut gerötet und stark juckend und folglich entsteht das zwanghafte Bedürfnis sich zu kratzen.
Typischerweise tritt die Neurodermitis in Schüben auf, dabei befindet sich die Haut in einem immer wiederkehrenden Wechsel zwischen akuten und beschwerdefreien Phasen: hartnäckiger, quälender Juckreiz führt zu zwanghaftem Kratzen, in der Haut entstehen offene Kratzwunden, die anfällig für Entzündungen sind; lässt der Juckreiz nach und damit das Kratzen, setzt die Wundheilung ein, die erneut mit Juckreiz und dem Verlangen nach Kratzen verbunden ist. Problematisch sind Hautinfektionen durch Bakterien, Pilze und andere Keime, die sich in offenen, aufgekratzten Hautwunden bilden können. Zum Schutz der Haut sollte deshalb unbedingt rechtzeitig und gezielt gegen die beginnende Juckattacke vorgegangen werden.
Basisbehandlung – Akuttherapie
Gute Pflege ist die Basis jeder Behandlung, auch in beschwerdefreien Zeiten. Um die Barriereschicht der Haut zu verbessern und zu stabilisieren, muss sie täglich gezielt und intensiv gepflegt werden.
Bei akuten Entzündungsreaktionen kommen zusätzlich je nach Schweregrad z.B. oft stark wirksame Cortisonpräparate oder tiefgreifen-de sog. „topische Immunmodulatoren“ zum Einsatz. Diese sind kurzfristig zwar wirksam gegen Entzündungen – langfristig jedoch wegen einer möglichen „Hautverdünnung“
bzw. erheblichen Nebenwirkungen – sehr problematisch.
Neurodermitis: das alltägliche Leben mit ihr Neben der medikamentösen Behandlung der Neurodermitis oder eines Ekzems spielen auch Lebensgewohnheiten- und abläufe sowie die Lebensführung und das Verhalten in vielen Alltagssituationen eines Betroffenen eine ausschlaggebende Rolle. Nachfolgend sollen hierzu einige Tipps, Hinweise und Vorschläge zu den wichtigsten Themen gegeben werden, wie z. B.:
...Ernährung
eine typische, für Neurodermitiker vorteilhafte und Erfolg versprechende Diät ist bisher nicht bekannt. Da die Entstehung der Neuroder-mitis/des Ekzems vielschichtig und komplex ist, gibt es in unserem heutigen, sehr umfangreichen Nahrungsmittelangebot nicht den "einen Bösewicht", der gerade zum Ausbruch einer Neurodermitis führen kann. Vielmehr gilt der allgemeine Grundsatz nach einer ausgewogenen Ernährung. Dabei sollte jedoch genau beobachtet werden, welche Nahrungsmittel vertragen werden und welche unverträglich sind; kommt es zu allergischen Reaktionen - des Öfteren ausgelöst durch Frischobst bzw. Zitrusfrüchte, eiweißhaltige Nahrung wie z. B. Milch und Milcherzeugnisse und auch Nüsse und Getreide - sollten diese zunächst strikt gemieden werden. Es ist ratsam aufgrund eines solchen Vorfalles einen Hautarzt oder Allergologen aufzusuchen, der einen sog. Allergietest (Feststellung der allergischen Reaktion auf ein bestimmtes Nahrungsmittel) durchführt.
... Kontakt mit Putz- und Reinigungsmitteln
wie nie zuvor werden heute die unter-schiedlichsten Reinigungs- und Putzmittel im Haushalt täglich ganz selbstverständlich eingesetzt. Auch hier besteht aufgrund der teilweise "aggressiv" zusammengesetzten Produkte die Gefahr, dass eine sensible oder zu Allergien neigende Haut überraschende und unangenehme Reaktionen zeigt. Schützen Sie sich daher vorsorglich beim Umgang mit Reinigungsmitteln und Chemikalien mit atmungsaktiven Haushaltshandschuhen. Auch Waschmittel und Weichspüler können Auslöser für allergische Hautreaktionen sein und eine bestehende Neurodermitis negativ beeinflussen und verstärken. Ist dies der Fall, sollte die Menge an Weichspüler reduziert oder ganz darauf verzichtet werden. Waschmittelrückstande in Kleidungsstücken können durch einen gesonderten Spülgang im Anschluss an das reguläre Waschprogramm ihrer Waschmaschine verringert werden.
... Klima- und Temperaturverhältnissen in Wohnräumen
In überheizten Räumen mit geringer Luftfeuchtigkeit, also mit trockener Luft, ist die Möglichkeit von Staubentwicklung- und Ausbreitung groß. Warme und trockene Luft entzieht der Haut ihre natürliche Feuchtigkeit, fördert ihre Austrocknung und begünstigt damit das Aufkommen von Juckreiz mit anschließendem Kratzverlangen. Existiert eine Allergie auf Hausstaubmilben, sollte insbesondere in den Schlafräumen in regelmäßigen Abständen geeignete Mittel gegen deren Bekämpfung eingesetzt werden. Diese Produkte sind in Sprayform in Apotheken erhältlich. Wichtig nach ihrer Anwendung ist die ausgiebige Belüftung der behandelten Räume.
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Die Betroffenen, die unter einer Neuroder-mitis leiden, haben meist über viele Jahre hinweg mit ihrer gesundheitlichen Ein-schränkung auf körperlicher aber auch auf psychischer Ebene zu leben - und zu leiden und mit ihnen die Angehörigen und das soziale Umfeld. Das Quälendste an dieser Hautkrankheit ist der meist unberechenbare Juckreiz, der willentlich allein kaum zu unterdrücken ist. Auch der ästhetische Aspekt, dieser zum Teil auffallend sichtbaren Hauterkrankung, belastet den Betroffenen vielfach sehr.
Bis heute ist das Krankheitsbild der Neurodermitis noch nicht ursächlich geklärt und bekannt; ihr liegt ein komplexes und vielschichtiges Geschehen mit häufig unterschiedlicher Ursache zugrunde. Deshalb ist es für den Behandlungserfolg von entscheidender Bedeutung neben einer gezielten Hautbehandlung die jeweilig individuellen Auslöser der Juckreizschübe zu kennen und damit kontrollieren zu können. So können Menschen mit Neigung zu Allergien auf Blütenstaub, Tierhaare, Hausstaubmilben und Nahrungsmittel reagieren. Vor allem in der Altersgruppe der Kleinkinder und Säuglinge, werden allergische Reaktionen auf eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Eier und Milch oder auch Nüsse gehäuft festgestellt. Die Haut dieser Betroffenen neigt spontan zu Rötung und Juckreiz bis hin zur akuten Entzündung.
In einer heftigen akuten Phase werden nach wie vor cortisonhaltige Salben oder Cremes eingesetzt. Sie sollten jedoch nur kurzfristig auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden, um innerhalb kürzester Zeit den quälenden Juckreiz und die Entzündung zurückzudrängen. Wichtig vor allem ist, cortisonhaltige Salben/Cremes mit möglichst niedriger Wirkstoffdosierung zu verwenden. Dies gilt ganz besonders für die kleinen, jüngeren Patienten. Denn Cortison hilft zwar rasch, heilt aber nicht wirklich. Sobald sich nach kurzfristiger Cortisonbehandlung die ersten Anzeichen einer Besserung einstellen, empfiehlt sich die Fortführung der Neurodermitis-Behandlung mit cortisonfreien Salben oder Cremes. Diese können und sollten sogar längerfristig eingesetzt werden, um die zu trockene "Neurodermitishaut" stetig zu pflegen und vor erneuten und wiederholten Ausbrüchen zu schützen.
...den Freizeitaktivitäten
Für den Neurodermitispatienten gibt es bei der Gestaltung seiner Freizeit kaum Ein-schränkungen. Für Sport oder Spiel gilt gleichermaßen: das zu tun, was gefällt. Allerdings sollten zu große körperliche Anstrengungen mit Ambitionen zu Spitzenleistungen vermieden werden. Übermäßige Beanspruchung des Körpers durch intensives Betreiben von Leistungssport kann nicht nur die sensible Neurodermitishaut in Mitleidenschaft ziehen, sondern bergen auch ein gewisses Stresspotential in sich.
Stress bzw. psychischer Druck spielt nach heutigem Stand der medizinischen Erkenntnis bei der Auslösung der Neurodermitis eine bedeutende und mitbestimmende Rolle. So kann das Aufkommen einer allergischen Reaktion, von Juckreiz, das Verlangen sich kratzen zu müssen durch psychische oder seelische Belastungen hervorgerufen werden. Das Leben des Neurodermitispatienten sollte - wenn eben möglich - in ausgeglichenem und harmonischem Umfeld ablaufen.
Neurodermitis: Pflegefall Haut...
Eine wichtige Maßnahme zur erfolgreichen Behandlung von neurodermitisch veränderter Haut ist die kontinuierliche und tägliche Versorgung mit wirksamen aber nebenwirkungsfreien Arzneistoffen einerseits und leicht fettenden Salben andererseits. In der Sensicutan® Salbe sind beide Voraussetzungen vereint. Ihre Wirksamkeit ist nachgewiesen und klinisch getestet; die Wirkstoffe sind in einer leicht fettenden-rückfettenden, neutralen und aromafreien Emulsionsgrundlage mit angenehm hautverträglichen Eigenschaften verarbeitet. Sie ist somit die Alternative zur Akut- und Langzeitbehandlung auch von großflächig auftretender Neurodermitis oder Ekzemen.
Sensicutan® beruhigt und heilt Neurodermitis.
Sensicutan® Creme nimmt rasch den Juck-reiz, lindert die Entzündung und fördert die Heilung und hilft so den ständig wiederkeh-renden Teufelskreis aus Juckreiz · Kratzen · irritierte Hautstellen · Juckreiz zu durch-brechen. Die Haut kann endlich ausheilen, die beschwerdefreien Zeiten können sich zunehmend verlängern. Durch die gute Verträglichkeit ist die speziell entwickelte cortisonfreie Arznei-Creme auch für empfind-liche Hautregionen, besonders auch bei Kindern, hervorragend geeignet.
Sensicutan®Creme ist eine wirkstoffhaltige Arznei-Creme (Levomenol-Heparin-Komplex) und gewährt zugleich aufgrund von besonders hautverträglichen Inhaltsstoffen (Mandelöl, Panthenol, Vitamin E) einen sichtbaren Repair-Effekt: Glättung der Haut-oberfläche – Abnahme der rauen Haut – ausreichende Feuchtigkeits- und Lipidzufuhr.
Sensicutan® Creme lindert Entzündungsreaktionen
und hilft bei:
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plötzlich auftretenden Ekzemen (Kontaktallergie)
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entzündlichen allergischen und juckenden Ekzemen(Neurodermitis, Schuppenflechte)
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akuter Hautentzündung (Sonnenbrand)-Insektenstichen
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Winterekzemen
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Hautrötung (Kosmetika, Medikamente, Lebensmittel)
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Nickelallergie
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